Update 26.10.2021
Simulation der Winterrettung mit dem Akia

In der letzten Woche haben wir zusammen mit der Bergwacht München und der Tiroler Bergrettung die Winterrettung auf dem Hintertuxer Gletscher an vier Tagen simuliert.
Ähnlich zu den Untersuchungen im Sommer mit der Gebirgstrage haben wir auch hier wieder den Abtransport verletzter Patienten nachgestellt.
Während der circa 30 minütigen Fahrt mit dem Akia über die Skipisten konnten wir die Vitalparameter der Patienten mit dem neuen Sensor im Ohr messen und mit herkömmlichen Überwachungsgeräten vergleichen.

Einen ganz besonderen Dank an die Bergwacht München, die uns mit ihren Mitgliedern an allen Tagen tatkräftig unterstützt hat.

Ebenso herzlichen Dank an die Hintertuxer Gletscherbahnen und die Bergrettung Tirol für die bereitgestellte Infrastruktur und vielen Dank an die teilnehmenden Probanden.


Update 19.08.2021
Erste Messungen bei echten Einsätzen in der Luftrettung

Die ersten Messungen von realen Luftrettungseinsätzen sind aufgezeichnet. Und so viel können wir bereits verraten: Es schaut sehr gut aus und auch im Ablauf der Luftrettung scheint der Sensor sinnvoll einsetzbar mit seinen Vorteilen. Auch hier stehen nun weitere Messungen und die Auswertung der Daten an.

Update 12.08.2021
Simulation der Sommerrettung mit der Gebirgstrage

In den letzten 2 Wochen waren wir an 4 Tagen zusammen mit der Bergwacht München am Spitzingsee unterwegs und haben die Sommerrettung simuliert. Bei insgesamt 20 Fahrten je 30min haben wir die Vitalparameter von 10 Probanden während dem Abtransport in der Gebirgstrage mit dem Ohr-Sensor und einem herkömmlichen Überwachungsgerät überwacht. Bei teils sehr wechselhaftem Wetter haben wir nicht nur ausgeprägten Muskelkater, sondern auch einige Interessante Erkenntnisse mit nach Hause gebracht. Neben den Vitalparametern der Patienten haben wir auch die auftretenden Beschleunigungen an der Gebirgstrage und am Kopf des Patienten aufgezeichnet.
Diese ganzen Daten gilt es nun aufzubereiten.

Ganz herzlichen Dank an alle Probanden und die Bergwacht München für eure Unterstützung! Nur durch euren tatkräftigen Einsatz und die Infrastruktur, die wir nutzen durften, waren die Messungen überhaupt möglich!!

Update 29.07.2021
Abschluss der Messungen im Hubschrauber-Simulator

Die letzten 3 Tage haben wir die Sensoren an einigen Probanden im Hubschrauber Simulator der TU München getestet. Dabei wurden die Vibrationen eines echten Hubschrauber-Fluges simuliert und die Auswirkung auf die Messung der Vitalparameter durch den Ohrsensor überprüft. Ähnlich zu den Versuchen in der Kältekammer des ZSA der Bergwacht Bayern haben wir die Vitalparameter der Patienten mit Goldstandard-Geräten aus der Klinik zum Vergleich aufgezeichnet.

Herzlichen Dank an alle Probanden fürs Teilnehmen, an die TU München für die Bereitstellung des Hubschrauber Simulators und an alle Unterstützenden!!

Update 19.07.2021
Startschuss für Phase II

Nach einigen Vorarbeiten beginnt nun endlich Phase II der MountainRescue-Studie. Neben der weiteren Optimierung des Sensors-Handlings und Eingliederung in die Rettungsszenarien stehen vor allem folgende Meilensteine des Projekts an:

- Versuche im Hubschrauber-Simulator der TU München zur Überprüfung der Auswirkung der Vibrationen eines Hubschrauberfluges auf die Messergebnisse (Ende Juli)

- Messungen mit dem Sensor während realen Hubschrauber-Einsätzen zusammen mit der Martin Flugrettung der Heli Austria

- Simulation der alpinen Sommerrettung zusammen mit der Bergwacht München: Abtransport von Probanden in Rettungsszenarien mit der Gebirgstrage im Feldversuch (Anfang August)

- Simulation der alpinen Winterrettung: Abtransport von Probanden in Rettungsszenarien mit dem Akia im Feldversuch auf dem Hintertuxer-Gletscher (Oktober)

Update 25.06.2021 
Abschluss der Datenerhebung

Mittlerweile sind alle Versuche zur Phase I der Studie abgeschlossen und alle Messdaten aufgezeichnet. Jetzt geht es an die Datenaufbereitung, Analyse der Statistiken und wissenschaftliche Aufarbeitung.

Vielen Dank nochmals für eure Unterstützung in Phase I des Projekts!!




Update 07.05.2021


Dank eurer Hilfe konnten wie die Messungen bei den drei Kältestufen (0°C, -10°C, -20°C) im ZSA Bad Tölz letzte Woche abschließen!
Aktuell sind wir mit der statistischen Auswertung beschäftigt und die Daten sehen sehr gut aus! Daher planen wir bereits weitere Schritte, z.B. Messungen bei Plusgraden und Wind und die Entwicklung einer Kopfbedeckung / Halterung, um den korrekten Sitz des Sensors im Gehörgang auch im alpinen Umfeld zu garantieren.
Auch dafür brauchen wir weiterhin eure Unterstützung! Das Crowdfunding für unser Projekt läuft noch bis Ende nächster Woche und jeder noch so kleine Beitrag hilft uns bei der weiteren Umsetzung des Projekts. Vielen Dank!!

Update 18.04.2021

Die ersten spannenden Messtage im Bergwetterraum (bei 0°C) liegen bereits hinter uns, das wäre ohne euch nicht möglich gewesen! Vielen Dank an alle, Proband*innen und Unterstützer*innen!!
Die ersten Ergebnisse sehen schon vielversprechend aus und wir freuen uns, morgen die Messungen bei der nächsten Temperaturstufe (-10°C) starten zu können.

Update 30.03.2021

Momentan sind wir dabei, Proband*innen für unsere Studie im Bergwetterraum in Bad Tölz zu rekrutieren. Wenn ihr Interesse habt, teilzunehmen, sendet uns gerne über das Kontaktformular eine Nachricht!
Außerdem brauchen wir weiterhin eure Unterstützung beim Crowdfunding! Mit jedem noch so kleinen Beitrag könnt ihr mithelfen, die Sicherheit im alpinen Gelände zu verbessern. Darf natürlich auch gerne geteilt werden!
Herzlichen Dank!

Update 25.03.2021
Danke für die bisher riesige Unterstützung beim Startnext Crowdfunding!!

Gestern waren wir bereits für einen ersten Probelauf im Bergwetterraum des ZSA in Bad Tölz. Wir konnten vor Ort die technischen Geräte testen, haben eine Einweisung in die hauseigene Notfallausrüstung erhalten und konnten uns ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen.
Jetzt heißt es, das Protokoll fertigzustellen und bis zum Beginn der Studie (Mitte April '21) den Ablauf der Messungen zu üben und zu perfektionieren.
Wir freuen uns natürlich auch weiterhin über jede Unterstützung!